Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft sichern durch Kinder- und Familienfreundlichkeit
KFÖ-Präsident Clemens Steindl betonte auf der Pastoraltagung in Salzburg die hohe Bedeutung von Familie Salzburg, 8. Jänner 2010. Tragfähige Rahmenbedingungen für eine „kinder- und familienfreundliche Gesellschaft“ auszubauen und zu festigen sind die Voraussetzungen für deren Zukunftsfähigkeit. Denn nur eine Gesellschaft, in der Kinder in ausreichender Zahl vorhanden sind und bestmögliche Entwicklungsvoraussetzungen vorfinden, hat Zukunft. Dies betonte der Präsident des Katholischen Familienverbandes, Prof. Dr. Clemens Steindl, bei der gesamtösterreichischen Pastoraltagung, zu der sich auf Einladung des Österreichischen Pastoralinstituts an die 400 Teilnehmer in Salzburg versammelt haben. Zum aktuellen wie brisanten Tagungsthema „Beziehung leben – zwischen Ideal und Wirklichkeit“ fand auch unter Leitung von Clemens Steindl ein Workshop „Familien- und kindergerechte Gesellschaft. Eine Utopie?“ statt. Übereinstimmung herrschte darin, dass das anspruchsvolle Vorhaben der „Kinder- und Familienfreundlichkeit“ mehr ist als ein „unverbindliches Allerweltsthema“, sondern eine „gesamtgesellschaftliche Querschnittsaufgabe, die alle Politikbereiche umfasst“. Nur so kann Kinder- und Familienfreundlichkeit als „übergreifende gesellschaftspolitische Sichtweise“ verwirklicht werden.
Diese Querschnittsaufgabe ist facettenreich, wie Clemens Steindl hervorhob, der auch als Kandidat für den ORF-Publikumsrat unter dem Motto „Für ein kinder- und familienfreundliches Programm im ORF“ um Zustimmung wirbt.
Ungebrochen hoch sind die Bedeutung und das Ansehen der Familie, auch wenn dies im Widerspruch zu dem scheint, was in Medien an Lebensbildern verbreitet wird. Dies entspricht aber keineswegs dem, was in der Bevölkerung an Lebensform bevorzugt und ersehnt wird. „Auch wenn die Pluralität der Lebensform zugenommen hat, der Sehnsuchtswert Familie ist nach wir vor in unserer Gesellschaft tief verankert“, so Clemens Steindl.
Konkret macht sich deshalb der Katholische Familienverband Österreichs als größte familienpolitische Organisation des Landes dafür stark, die „immaterielle Aufwertung der Familie“ zu stärken. Dies hat zur Voraussetzung, dass die „vielfältigen Leistungen, die Familien erbringen, auch materiell angemessen abgegolten werden, lautet das Credo des Familienverbands-Präsidenten.
|