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Heut ist Nikolaus Abend da!

 

Weil wir gerade am Nikolaustag mit Gabriel (5 ½ J.) und Jakob (3 ½ J.) zwei liebe Übernachtungsgäste haben, habe ich eine Idee. Ich bestelle von der Pfarre einen Nikolaus dazu lade ich auch Jonas (7 ½ J.) und Lenie (5 J.) ein. Im Vorfeld bitte ich die Mamas, lobenswertes von ihren Kindern für den Nikolaus aufzuschreiben.

 

Heut ist Nikolaus Abend da!

 

Weil wir gerade am Nikolaustag mit Gabriel (5 ½ J.) und Jakob (3 ½ J.) zwei liebe Übernachtungsgäste haben, habe ich eine Idee. Ich bestelle von der Pfarre einen Nikolaus dazu lade ich auch Jonas (7 ½ J.) und Lenie (5 J.) ein. Im Vorfeld bitte ich die Mamas, lobenswertes von ihren Kindern für den Nikolaus aufzuschreiben. Wir kommen schon zur Jause zusammen und vertreiben uns dann mit Spielen die Zeit, bis wir endlich die Türglocke hören. Die Nikolaus Sackerl habe ich schon vorher im Korb vor die Türe gestellt, der Nikolaus hat die Laudatio auf unsere Enkelkinder in seinem goldenen Buch verstaut.

Schnell räumen wir noch das Spielzeug zusammen und zünden die Adventkranzkerzen an. Andächtig nehmen die Kinder auf der Couch Platz. Jonas meldet sich gleich freiwillig: „Nikolaus, soll ich dir den Stab halten?“ Der Nikolaus kommt freundlich mit den Kindern ins Gespräch erzählt ihnen die Geschichte des Heiligen Nikolaus. Die Kinder ergänzen eifrig die Erzählung, vom Leben des Heiligen wissen schon sehr viel aus dem Kindergarten und der Schule. Gemeinsam finden wir sogar heraus, welchen Beruf der Nikolaus hatte. Opa flüstert es Jakob ins Ohr, der freudestrahlend verkündet: „Bifos!“

 

Es ist so schön, gelobt zu werden

 

Dann wird es ernst, der Nikolaus schlägt sein goldenes Buch auf und sagt den Kindern einzeln, was er alles Gutes über sie weiß. Er fragt immer nach: „Stimmt das?“ Jedes der Kinder beantwortet die Fragen mit einem ernsthaften „ja“! Wir sehen ihnen förmlich an, wie ihr Selbstbewusstsein gestärkt wird. Ich bin ganz gerührt, wie liebevoll meine Töchter zusammengefasst haben, was es an ihren Kindern zu loben gibt. Ohne irgendeinen Hinweis darauf, was es möglicherweise auch zu kritisieren gäbe.

 

Lebkuchen verzieren, wie die Oma

 

Weil Samuel (1 ½ J.) und Antonia (3 ½ J.) zuhause einen Nikolausbesuch bekommen, bringe ich ihnen nachtäglich einen Lebkuchen Nikolaus vorbei. Antonia ist im Kindergarten und meldet sich am Nachmittag mit einem Danke-Foto, auf welchem dem Nikolaus schon der Kopf fehlt. Einen Tag später hat Antonia eine geniale Idee: „Mochn ma des bei unsare Lebkuchn a so wia die Oma den Nikolaus verziert hot!“ Meine Tochter hat erst keine große Freude, schickt dann aber Samuel mit seinem Papa spazieren um sich ganz auf das Projekt zu konzentrieren. Antonia kann schon sehr geduldig an etwas dranbleiben und so verbringen die beiden eine schöne, kreative Mama-Tochter-Zeit. Ich verrate Antonia nicht, dass ich die Nikoläuse dieses Jahr ausnahmsweise nicht selbst verziert habe.

 

Verstärkung für Antonia und Samuel

 

Die ganze Familie freut sich sehr, dass sich im Mai Nachwuchs einstellt. Dafür ist es wertvoll und günstig, dass Antonia und Samuel einander immer mehr als Spielkameraden entdecken. Samuel macht grundsätzlich alles nach, was ihm seine große Schwester vormacht. Gemeinsam „kudern“ sie, wenn sie nach dem Aufräumen die Spielsachen wieder aus den Boxen herausschmeißen. Natürlich mit einem amüsierten Seitenblick auf die Mama. Wenn dann das Baby da ist, wissen sie sich sicher miteinander zu beschäftigen. Es ist nur zu hoffen, dass ihnen nicht zu viel Blödsinn einfällt.

 

Ich bin dann mal weg


Samuel schafft es, sich beim Verstecken Spielen ganz ruhig zu verhalten. Die besten Verstecke kennt er von seinem großen Vorbild Antonia. Er stellt sich hinter den Vorhang im dunklen Kinderzimmer und macht keinen Mucks, was bei den Eltern kurz einmal Verwirrung auslöst.

 

Samuel ist hart im Nehmen


Eine Beule am Kopf, eine aufgeplatzte Lippe, ein abgerissener Fingernagel, eine Impfung, alles kein großes Drama. Antonia muss ihre Auas langfristig verarbeiten. Wenn sie am Abend das Pflaster von einer Impfung sieht, muss sie in Erinnerung an den Schmerz gleich wieder weinen. Ganz anders reagiert Samuel. Er weint kurz, lässt sich aber schnell ablenken und vergisst diverse Wehwehs im Handumdrehen. Das ist gut so, denn er ist so wild, dass ihm diverse Hoppalas häufig passieren.

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