"Urlaub am Bauernhof – grenzenlose Möglichkeiten"
Das Besondere am Bauernhof sind aber die vielen Tiere. In den vergangenen Tagen sind fünf entzückende Kälbchen zur Welt gekommen, es gibt Schweine, Hasen, Alpakas, Ziegen, Hühner und Katzen. Lenie (5 ¾ J.) haben es besonders die beiden kleinen Kätzchen angetan. Immer wieder trägt sie die verspielten Babykatzen, Bella und Balu, herum.
Bella hat Durchfall
Auf einmal kommt Lenie etwas entsetzt angelaufen. Auf ihrem Kleid prangt eine große Spur Katzenkacka. Alle anderen Kinder sind schockiert, aber Lenie nimmt es dem kleinen Fellbündel nicht übel, sie meint: „Bella kann ja nichts dafür, wenn sie Durchfall hat.“ Lenie bekommt ein frisches Gewand und es wird weitergespielt.
Frische Fische
Jonas (8 J.) bekommt im Urlaub zum Geburtstag eine Angel geschenkt. Gemeinsam mit seinem Papa macht er sich auf den Weg zum Fischteich, um sein Angelglück zu testen. Innerhalb einer halben Stunde zieht Jonas fünf große Forellen – das Geburtstagsessen – aus dem Teich. Auf den Fotos strahlt er glücklich. Als er vom Fischer vor Ort noch eine Goldmedaille bekommt, ist sein Glück perfekt. Jonas ist hin und weg – die Fische anfassen, oder gar töten und ausnehmen, will er noch nicht, dafür ist beim ersten Mal sein Papa da.
Wandern für Groß und Klein
Die Zeitangaben der zwei ausgewählten Wanderungen halten allesamt nicht. Mit unserer Kinderschar kommen wir einfach nicht weiter. Es gibt so viel zu sehen, zwischendurch muss gejausnet werden oder die Kraft geht aus. Außerdem müssen die Mädels (Antonia 4 J. und Lenie) wunderschöne Löwenzahnblätter als Hasenfutter pflücken. Ich habe die ehrenvolle Aufgabe, das Wagerl mit unserer Jüngsten, Miriam (3 Mon.) zu schieben – sie soll einschlafen. Ich habe den Auftrag, ja nicht stehen zu bleiben, damit sie ihre üblichen 20 Minuten schlafen kann. Bei dem Schneckentempo aller anderen, fahre ich die Strecken mehrfach hin und her. Beim Gasthaus, dem Ziel unserer zweiten Wanderung, ist Gott sei Dank eine Bushaltestelle. Den Bus kann man nach Bedarf anfordern – unsere Rettung! Die jungen Familien nutzen das Bus-Angebot. Opa und ich gehen zügig zu Fuß retour – ein Genuss.
Ein Lächeln als Geschenk
Miriam ist ein sehr zufriedenes, freundliches Baby. Jede und jeder, der mit ihr Kontakt aufnimmt, wird von Miriam belohnt. Sie lächelt und plaudert voller Freude, egal ob sie von den Cousins gestreichelt wird oder der Onkel mit dem schwarzen Bart und der Sonnenbrille bei ihr vorbeischaut.
Getrenntes Programm
Gabriel, Lenie und Jonas, unsere Großen, dürfen mit vier Erwachsenen in den Hochseilgarten.
Sie genießen die ungeteilte Aufmerksamkeit und stellen sich mutig den Herausforderungen. Jonas traut sich mit seiner Mama schon in fünf Meter Höhe. Gabriel und Lenie bleiben auf drei Metern – was eigentlich auch schon ordentlich hoch ist.
Der Rest der Familie mit Jakob (4 J.), Antonia (4 J.), Samuel (2 J.) und Miriam genießt den Vormittag an einem wunderschönen Wasserspielplatz am Waldrand. Niemand ist über- oder unterfordert. Zum gemeinsamen Mittagessen treffen wir uns wieder.
Planschen, Schwimmen und Tretboot fahren
Am Badesee werden alle Kinder mit Sonnencreme eingeschmiert und die Nichtschwimmer mit Schwimmflügerln ausgestattet. Die Mutigen trauen sich gleich ins tiefe Wasser, mit Samuel gehe ich in den seichten Randbereich. Erst auf die Frage „Magst du mich anspritzen?“, taut er auf und wird auch ein wenig nass. Die später gemieteten Tretboote haben eine Rutsche an Bord. Nicht alle sind mutig genug, mitten am See ins tiefe Wasser zu rutschen. Diejenigen, die sich trauen, sind begeistert!




