Lenie (5 ½ J.) ist verschnupft und hat ein wenig erhöhte Temperatur. Zu krank für den Kindergarten aber zu gesund, um das Bett zu hüten. Weil alle Familienmitglieder in die Arbeit oder zur Schule müssen, darf Lenie zur mir kommen. Als ich sie abhole, sehe ich, dass bei Lenie zuhause schon überall Faschingsdekoration hängt und klebt. Das bringt mich auf eine Idee. Am Fasching-Sonntag habe ich zu unserer traditionellen Faschingsparty mit allen Enkerln, Töchtern und Schwiegersöhnen eingeladen, da passt es super, wenn wir unser Heim ein wenig aufhübschen.
Gabriel (5 ½ J.) und sein Bruder Jakob (3 ½ J.) dürfen zweimal bei uns übernachten. Damit uns nicht langweilig wird, planen wir neben Spielplatzbesuchen einen Nachmittag beim Kasperl im Einkaufszentrum. Wir sind zu früh da und suchen uns den Platz, an dem der Kasperl auftreten wird. Es sind schon eine Menge kleiner Sessel gestellt, für Eltern oder in unserem Fall Großeltern, gibt es am Rand und rückwärts einige große Sessel. Der Titel der Kasperlgeschichte heißt: „Kasperl und der Umweltteufel“, das beschäftigt Jakob und Gabriel.
Weil wir gerade am Nikolaustag mit Gabriel (5 ½ J.) und Jakob (3 ½ J.) zwei liebe Übernachtungsgäste haben, habe ich eine Idee. Ich bestelle von der Pfarre einen Nikolaus dazu lade ich auch Jonas (7 ½ J.) und Lenie (5 J.) ein. Im Vorfeld bitte ich die Mamas, lobenswertes von ihren Kindern für den Nikolaus aufzuschreiben.
Lenie (5 J.), Jakob (3 J.) und Antonia (3 J.) haben von ihrer Goli zu Allerheiligen jede/r ein tolles Spielzeug bekommen. Es sind kleine digitale Fotoapparate, sehr einfach zu bedienen. Die Aufnahmen können sofort auf einen Papierstreifen in schwarz-weiß ausgedruckt werden. Die Mädchen sind schwer begeistert und nützen ihre neuen Wunderwerke eifrig.
Jonas (7 J.) und Lenie (5 J.) erzählen voller Begeisterung: „Wir griagn zwa klani Katzerl!“ Die kleinen Kätzchen sind gerade zur Welt gekommen und leben noch auf einem Bauernhof bei ihrer Mama. Lenie und Jonas dürfen sie besuchen und suchen sich zwei Katzenmädchen aus. In der Zeit des Wartens, bis die Kleinen alt genug sind, um von ihrer Mama getrennt zu werden, bereitet sich die Familie auf die Ankunft der Katzen vor.
Antonia (3 Jahre) war natürlich schon oft bei den verschiedensten Ärzten, hat Spritzen bekommen, wurde abgehorcht und hat Medikamente verschrieben bekommen. Diese Besuche und alles rund ums Kranksein und Gesundwerden arbeitet sie in Rollenspielen auf. Antonia besucht mit ihrem „Baby“ die Frau Doktor (ihre Mama) und sagt, was ihrer Puppe fehlt. Meine Tochter erklärt ihr Behandlungsmethoden und gibt ihr ein Medikament.