Im Juni und Juli haben unsere vierjährigen Enkerl, Jakob und Antonia Geburtstag. Wir haben es als Ritual eingeführt, dass wir mit allen unseren Enkelkindern zum Geburtstag ins Kino gehen. Zur Wahl gibt es zurzeit nur einen Film, der für Kindergartenkinder geeignet ist: „Meine Freundin Conni“ -kennen die Kinder von Bilderbüchern und kurzen Serien im Fernsehen. Im Kino wird ein lustiges Abendteuer von Conni und dem abgestürzten Kranich Klaus in Spielfilmlänge gezeigt.
An unserem Schwimmteich haben wir gerne Gäste. Unsere Enkelkinder sind durchwegs Wasserratten. Kaum kälteempfindlich, können sie ewig im Wasser bleiben. Lenie und Jonas, die neben uns wohnen sind schon tüchtige Schwimmer. Beiden tauchen mit ihren Taucherbrillen für ihr Leben gerne, Jonas schafft es sogar vom drei Meter tiefen Grund Dinge heraufzuholen.
Der errechnete Termin für die Geburt unseres siebten Enkelkindes ist der 15. Mai. Unsere Tochter hat das Gefühl, die kleine Maus – wir wissen, es wird ein Mädchen – wird sicher früher kommen. Ich bin schon gut eine Woche vor dem errechneten Termin unter Spannung, nirgends mehr gehe ich ohne mein Handy hin. Auch in der Nacht bin ich erreichbar. Jeden Moment kann es soweit sein, dass ich aufbrechen muss, um Antonia (fast 4 J.) Samuel (fast 2 J.) zu übernehmen.
Wenn unsere Enkelkinder zu Besuch sind (egal welche), gehen wir gerne gemeinsam auf den Spielplatz in den Park. In fünf Gehminuten sind wir da und es gibt für jedes Alter die passende Möglichkeit sich auszupowern.
Antonias (3 ¾ J.) und Samuels (1 ¾ J.) Eltern dürfen, bevor das Baby im Mai zur Welt kommt, noch einen Kurzurlaub zur Erholung und für etwas Paar-Zeit machen.
Samuel hat in seinem ganzen Leben erst zweimal die Nacht bei uns verbracht. Antonia ist schon eine geübte Auswärts-Schläferin. Die Kinder haben allerdings noch nie gemeinsam bei uns oder sonst wo geschlafen.
Lenie (5 ½ J.) ist verschnupft und hat ein wenig erhöhte Temperatur. Zu krank für den Kindergarten aber zu gesund, um das Bett zu hüten. Weil alle Familienmitglieder in die Arbeit oder zur Schule müssen, darf Lenie zur mir kommen. Als ich sie abhole, sehe ich, dass bei Lenie zuhause schon überall Faschingsdekoration hängt und klebt. Das bringt mich auf eine Idee. Am Fasching-Sonntag habe ich zu unserer traditionellen Faschingsparty mit allen Enkerln, Töchtern und Schwiegersöhnen eingeladen, da passt es super, wenn wir unser Heim ein wenig aufhübschen.