Mehrwertsteuersenkung: Essen darf kein Luxus sein, Babys wickeln aber auch nicht!
Gerade Familien mit Kindern leiden überproportional an der Teuerung und sind durch die aktuelle Sparpolitik der Bundesregierung mehrfach betroffen: „Die Familienleistungen werden 2026 und 2027 nicht an die Inflation angepasst was einen realen Kaufkraftverlust bedeutet“, so Mender und rechnet vor: „Eine Familie mit drei Kindern verliert rund 240 Euro im Jahr. Die Eltern eines 2026 geborenen Babys verlieren über die gesamte Bezugszeit des Kinderbetreuungsgeldes mindestens 650 Euro an Kaufkraft“. (Informationen und Berechnungen zur fehlenden Inflationsanpassung: www.familie.at/inflationsanpassung ).
„Es gilt jetzt schnell und direkt Familien zu entlasten und es ist nicht einzusehen, warum seit Jahresanfang zwar Damenhygieneprodukte wie Binden und Tampons dauerhaft von der Umsatzsteuer befreit wurde, Babywindeln aber unverändert mit 20 Prozent besteuert werden“, so Mender.
„Kinder kosten Geld und diese Entlastungen würden zielgenau im Börsel der Familien ankommen. Mit einer Steuerbefreiung würden Babywindeln schlagartig um ein Fünftel günstiger“, so Mender und gibt Vizekanzler Andreas Babler recht: „Essen darf kein Luxus sein, das stimmt. Ein Baby zu wickeln sollte aber ebenfalls nicht zum Luxus werden“.

